Archiv für den Monat: November 2017

Leonardo da Vinci, Jesus und die Glaskugel…

Man soll ja nicht über Religion spotten. Aber hat sich Leonardo da Vinci womöglich nicht daran gehalten, und 500 Jahre lang hat es keiner gemerkt, nicht einmal die katholische Kirche?

Sein Gemälde „Salvator Mundi“ übersetzt Retter der Welt, oder, so man will, auch Heiland der Welt, ist in New York für 450,3 Millionen Dollar versteigert worden. Das teuerste Kunstwerk aller Zeiten. Es handelt sich um ein Jesus-Portrait.

Und immer noch fragt keiner, was es mit der Glaskugel auf sich hat, die sonst ja eher Wahrsager auf Jahrmärkten zur Steigerung ihrer Weitsicht verwenden. Meinte der Maler vielleicht, dass Jesus noch nicht genau wusste, wie er denn wohl die Welt retten wollte und gab ihm deshalb die Glaskugel zur Unterstützung in die linke Hand?

Die Kunstsachverständigen werden uns sicher erklären, es handele sich nicht um eine Glaskugel – sondern die symbolisierte Weltkugel. Seht euch doch das Bild mal im Netz an…

aufschreiber Dokumentation: „Die Stärke eines Volkes misst sich am Wohl der Schwachen“

Dieses Zitat stammt aus der Präambel der Schweizer Verfassung. Ich weiß das auch erst, seit ich heute einen Essay von Heribert Prantl in der „Süddeutschen Zeitung“ gelesen habe. Er hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier für euch dokumentiere:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sankt-martin-was-die-sankt-martins-geschichte-heute-lehrt-1.3743693

 

Jetzt steht die Grüne Seele zum Verkauf

Ihre Forderungen zur Klimarettung, wie Kohleausstieg oder gar die, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen – für viele ein Grund, doch nochmal die Grünen zu wählen und das jämmerliche Versagen der Grünen z.B. im Hamburger Senat zu ignorieren.

Und jetzt: Eine Frau namens Peter (angeblich vom linken Flügel der Grünen, früher Fundis genannt) und ein Mann namens Özdemir (schon immer von rechten Flügel, bei den Grünen immer noch Realos genannt) entlarven ihre Partei als politisch beliebig, und beweisen, dass auch Grüne für Regierungsposten ihre politischen Überzeugung an Merkels Garderobe abzugeben bereit sind. Die beiden verkündeten, dass sie auf Terminen für den Kohleausstieg und das Ende der Dreckschleudern auf den Straßen nicht mehr bestehen.

Heißt im Klartext: Eine sogenannte Jamaika-Koalition könnte dann den Willen zu einer Klimaschutzpolitik verkünden – und wenns halt in dieser Legislaturperiode nicht klappt, Pech gehabt. Versprochen hatte man ja nichts Konkretes.

Bringt doch nichts? Doch: 2-3 Ministerposten für die Grünen Umfaller, dazu 4-6 Staatssekretäre. Es muss sich doch endlich wieder lohnen, bei den Grünen Politik zu machen…