Archiv für den Monat: Juli 2018

Özil – wer da von Rasssismus redet, ist ein Depp

Mesut Özil hat Wahlwerbung für einen „Rassisten“ gemacht. Für einen Mann, der die Kurden mordet und den Völkermord an den Armeniern bis heute leugnet.

DAS, Herr Özil ist „Rassismus“, nicht die Kritik daran.

Um das gleich klar zu stellen: Ich bin seit mehr als 40 Jahren ein Linker und Antifaschist.

Und deshalb hat haben zu allererst Löw, aber ebenso Bierhoff und Grindel einen  Fehler gemacht: Erdogans Reklamemoppel nicht allesamt sofort aus der Nationalmannschaft zu werfen.

War alles nur ein Irrtum, weil Fußballer ja blöd sein dürfen? Von wegen.

Friseure gelten ja gemeinhin auch nicht als intellektuelle Vorreiter. Vor ungefähr einem Jahr, ohne dass wir vorher über das Thema gesprochen hatten, sagte mein türkischer Friseur: „Jetzt hat je die Türkei auch ihren Hitler. Ich weiß nicht, wie Sie politisch denken, aber ich finde das widerlich.

Der Friseur ist nur deutscher Staatsbürger. Im Gegensatz zu Özil sagt er aber auch, Staatsbürger von Erdoganland will ich nicht sein. Damit hatte, damals, seine Staatsbürgerschaftsentscheidung noch nichts zu tun. Auch Özil ist ja kein türkischer Staatsbürger und damit Ergodan keineswegs „sein“ Präsident. Die Entwicklung in der Türkei hat meinen Friseur nur nochmal überzeugt, sich richtig entschieden zu haben

Er erzählte mir noch, dass er Wehrdienst bei der Bundeswehr geleistet hätte. Da habe ich mich drum rum geredet, denn ich wollte diesen anständigen Menschen auf keinen Fall verletzen, aber deutsche Armeen haben für 1000 Jahre genug Leid über wie Welt gebracht. Deshalb waren weder ich noch meine Söhne bei der Bundeswehr.

Herr Özil hat in Gelsenkirchen die Mittlere Reife gemacht. Wenn seine Lehrer nicht völlig verblödet waren, konnte es wissen, was ein Diktator ist, und was er selbst getan hat, nichts als Wahlpropaganda für Erdogan war.

Er ist durch den Fußball in Deutschland und Europa Multi-Millionär geworden – und ein pubertärer Lümmel geblieben. Dieser Knabe, der noch kein kritisches Wort gegen das Regime des faschistischen Autokraten Erdogan verloren hat –

hat in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nichts verloren. Und das hat mit Rassismus nichts, aber auch gar nichts zu tun (mal ganz davon abgesehen, dass es keine unterschiedlichen Menschenrassen gibt (außer in der Hirnen einiger Deppen). Unser aller Rasse heißt Homo Sapiens.

Nachtrag zur Vermeidung von Missverständnissen: Wenn sich zum Beispiel Herr Müller zum Propagandisten für Erdogan gemacht hätte, dann hätte ich ihn auch aus der deutschen Nationalmannschaft geworfen. Leider repräsentiert diese Mannschaft dieses Land in den Köpfen von Millionen Menschen. Leider, weil ich selbst mit Fußball so richtig gar nichts an der Mütze habe…

Herrenmenschen – zweiter Versuch

Ein vereintes Europa, das kann sich die CSU (und Teile der CDU) nur unter Ihrem Befehl vorstellen: Die deutschen Herrenmenschen befehlen, alle anderen gehorchen.

Horst Seehofer, Ober-Herrenmensch, kann gar nicht verstehen, dass nicht alle HURRA schreien – auf einmal nicht mal mehr sein Sekundär-Herrenmensch, der Herr Kurz aus Wien. Bestimmt liegt daran, dass unsere Herrenmenschen-Kinder jetzt nur noch Margarine aufs Schulbrot bekommen, weil Butter und Wurst ihnen ja von den Asylanten vom Brot geklaut werden.

Seehofers „Kompromiss“ mit Merkel: Flüchtlinge, die schon mal irgendwo in der EU einen Asylantrag gestellt haben, erst mal ein paar Tage in Kurzzeit-KZs kommen und dann  in die Länder deportiert werden, in denen sie zuerst ihren Asylantrag gestellt haben.

Das dumme nur: Die Länder machen nicht mit. die meisten Flüchtlinge kamen über Österreich, nachdem sie in Italien einen Asylantrag gestellt haben. Oder auf dem Landweg, wen die Faschisten längst mit Stacheldraht dicht gemacht haben.

Ist ja auch logisch: Der kürzeste Seeweg nach Europa ist nach Griechenland, das zweite große Aufnahmeland, eben Italien.

Und nachdem die Faschisten in Osteuropa den Landweg mit Nato-Draht verrammelt hatten, gibt es nur noch einen Weg: Es im Schlauchboot nach Griechenland oder Italien zu schaffen, oder zu ertrinken.

Griechenland ist seit dem Faschisten-Pakt zwischen Erdogan und Merkel (Preis 3 Milliarden Euro) und der jahrelangen Ausplünderung durch Herrenmenschen-Banken auch schwierig geworden.

Bleibt also Italien.

Und jetzt haben die Herrenmenschen unter Seehofers Führung beschlossen, die Flüchtlinge zurück zu schicken.

Gott sei Dank wird das Ganze nicht so einfach klappen: Schon Transitländer die das bräunliche Österreich wollen nicht mitmachen – denn dann sind alle Flüchtlinge eben dort – denn Italien hat schon mitgeteilt, dass es sie nicht wieder einreisen lassen wird.

Die Europa-Träume des Emanuel Macron (bei aller Kritrik an seiner Wirtschaftspolitik) sind jetzt schon im Mülleimer  der Geschichte.

Und Seehofer/Merkel arbeiten mit Hochdruck daran, die EU mit Hilfe der Faschisten und Kriegstreiber in Osteuropa ganz zu zu zerstören.

Wenn sich die Völker nicht endlich wehren und sich gegen Rechts  zusammenschließen.