Niedersachsen: CDU/FDP sind Büttel der AfD

SPD und Grüne haben bei der Landtagswahl gestern zusammen gut 45 Prozent der Stimmen bekommen.

CDU und FDP, die sich ebenfalls gerne als Verteidiger der Demokratie gerieren, zusammen nur gut 41 Prozent.

Ergebnis: Eine klare Mehrheit für Rot-Grün.

Und doch reicht das nicht: CDU und FDP lassen zu, dass 9 Rechtsradikale der AfD (6,2 %) bestimmen, wie die neue Regierung des Landes aussehen wird. Pfui Teufel.

Wenn sie als demokratische Parteien noch ernst genommen werden wollen, müssen CDU und FDP einer neuen Rot-Grünen MInderheitsregierung im Landtag zu einer ausreichenden Mehrheit verhelfen und so das rechtsradikale Pack neutralisieren.

Ministerpräsident Weil muss es riskieren – austesten, ob es eine demokratische Mehrheit im niedersächsischen Parlament gibt. Verweigern sich CDU und SPD, muss eben mal eine Wahl wiederholt werden.

Der Wähler hat hat dann ja miterlebt, warum. Wie sich CDU und FDP zu Bütteln der AfD gemacht haben. Und der Wählerwille war nicht, das 6,2 Prozent AfDler künftig die Politik bestimmen.

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: CDU/FDP sind Büttel der AfD

  1. Es wird wie im Bund. Wo immer man im Land auch hinsieht – zwischen 45 und 55 % wählen CDU/CSU und AFD. Insofern ist Niedersachsen eine kleine Ausnahme. Das nützt aber nichts. Die Politik rückt nach rechts europaweit! Und das, weil die Wähler so wählen.
    Wer Hitler wählt, wählt Krieg – und sie haben den Krieg gewählt.

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