Spahn, Hartz IV und eine schwachsinnige Forderung

Der rechte Jens Spahn, Neu-Gesundheitsminister und CDU-Provokateur vom Dienst, will sich mit einer Kritikerin mit Namen Sandra S. treffen. Der neoliberale Schwätzer hatte behauptet, mit Hartz IV sei niemand arm.

Und nun der Schwachsinn: Die Forderung, Spahn solle doch mal einen Monat von Hartz IV, damit der merkt, was Armut ist.

Warum das Schwachsinn ist? Ganz einfach: Jeder kann mal einen Monat von Hartz IV leben. In der Zeit braucht er kein neues Auto (falls seines kaputt geht, kommt er auch mal für  vier Wochen ohne aus), keine neue Waschmaschine (es sind schon viele erfroren, aber keiner ist erstunken), keine Kleidung (sonst ist der Besuch einer Kleiderkammer für den 4-Wochen-Hartzer eher ein Abenteuerausflug als eine Pein) und vom Hartz IV Satz kann man auch genug zu essen kaufen (oder, wenn man gut essen will, die vier Wochen nutzen, um etwas abzuspecken – z. B. Heilfasten). Und beim Besuch im Jobcenter kann er ja beweisen, dass er ab nächsten Monat ja wieder einen Job hat.

Und wenn der eine Monat um ist, das weiß man ja vorher, darf es auch gerne wieder ein Nobelrestaurant für die politische Dreckschleuder Jens Spahn mit 15 000 Euro Staatsknete pro Monat sein.

Also, Sandra S. und andere ähnlich kluge Menschen (den blöden Vorschlag „Der soll doch mal selbst einen Momat von Hartz IV leben“ gibt es ja immer wieder) können nur hoffen, dass Spahn nicht auf ihre Forderung eingeht – oder sich gleich beim Bundespresseamt als Propaganda-Spezialisten bewerben.

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