Die Selbstverteidigung des Olaf Scholz

Es herrscht Aufregung in Deutschland. Olaf Scholz, nunmehr Bundesminister der Finanzen, verteidigt die „schwarze Null“.

Dabei macht der Mann doch gar nichts Böses: Scholz, die als Sozialdemokrat verkleidete schwarze Null, verteidigt die schwarze Null – ergo sich selbst. Das muss doch noch erlaubt sein.

Ganz nebenbei: Es konnte doch jeder wissen, dass da eine SPD-Gruppe den Rechtsruck durchzieht, den Angela Merkel in der CDU nicht hinkriegt.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet ist im Vergleich zu Nahles/Scholz doch ein gefährlicher, linksradikaler Chaot. Und dann noch dieser Norbert Blüm – da graut es doch jedem richtigen Scholz, äh, Sozialdemokraten, auch Schröderianer genannt.

Und der Ministerpräsident Söder aus Bayern wird gerade von allen verhauen, bloß weil er Jesus nochmal annageln will. Mein Gott, was soll das, der Mann ist seit über 2000 Jahren tot.

Deshalb hat der der Oberevangele Bedford-Strom auch erst gemerkt, wie man sich richtig über einen CSU-Lackel aufzuregen hat, nachdem Oberkathole Kardinal Marx es ihm vorgemacht hat. Danke, Herr Marx.

Ich finde, bundesweit sollten auf jedem Behördentresen ein Kreuz, ein Davidstern, ein muslimischer Halbmond, ein Buddha, eine Voodoo-Puppe samt Nadeln und alle übrigen Religionssymbole aufgestellt werden. Zur Gestaltung bin ich für die Ausschreibung eines internationalen Künstlerwettbewerbs – und bezahlen soll den ganzen Zirkus die schwarze Null, Olaf Scholz.

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