Özil – wer da von Rasssismus redet, ist ein Depp

Mesut Özil hat Wahlwerbung für einen „Rassisten“ gemacht. Für einen Mann, der die Kurden mordet und den Völkermord an den Armeniern bis heute leugnet.

DAS, Herr Özil ist „Rassismus“, nicht die Kritik daran.

Um das gleich klar zu stellen: Ich bin seit mehr als 40 Jahren ein Linker und Antifaschist.

Und deshalb hat haben zu allererst Löw, aber ebenso Bierhoff und Grindel einen  Fehler gemacht: Erdogans Reklamemoppel nicht allesamt sofort aus der Nationalmannschaft zu werfen.

War alles nur ein Irrtum, weil Fußballer ja blöd sein dürfen? Von wegen.

Friseure gelten ja gemeinhin auch nicht als intellektuelle Vorreiter. Vor ungefähr einem Jahr, ohne dass wir vorher über das Thema gesprochen hatten, sagte mein türkischer Friseur: „Jetzt hat je die Türkei auch ihren Hitler. Ich weiß nicht, wie Sie politisch denken, aber ich finde das widerlich.

Der Friseur ist nur deutscher Staatsbürger. Im Gegensatz zu Özil sagt er aber auch, Staatsbürger von Erdoganland will ich nicht sein. Damit hatte, damals, seine Staatsbürgerschaftsentscheidung noch nichts zu tun. Auch Özil ist ja kein türkischer Staatsbürger und damit Ergodan keineswegs „sein“ Präsident. Die Entwicklung in der Türkei hat meinen Friseur nur nochmal überzeugt, sich richtig entschieden zu haben

Er erzählte mir noch, dass er Wehrdienst bei der Bundeswehr geleistet hätte. Da habe ich mich drum rum geredet, denn ich wollte diesen anständigen Menschen auf keinen Fall verletzen, aber deutsche Armeen haben für 1000 Jahre genug Leid über wie Welt gebracht. Deshalb waren weder ich noch meine Söhne bei der Bundeswehr.

Herr Özil hat in Gelsenkirchen die Mittlere Reife gemacht. Wenn seine Lehrer nicht völlig verblödet waren, konnte es wissen, was ein Diktator ist, und was er selbst getan hat, nichts als Wahlpropaganda für Erdogan war.

Er ist durch den Fußball in Deutschland und Europa Multi-Millionär geworden – und ein pubertärer Lümmel geblieben. Dieser Knabe, der noch kein kritisches Wort gegen das Regime des faschistischen Autokraten Erdogan verloren hat –

hat in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nichts verloren. Und das hat mit Rassismus nichts, aber auch gar nichts zu tun (mal ganz davon abgesehen, dass es keine unterschiedlichen Menschenrassen gibt (außer in der Hirnen einiger Deppen). Unser aller Rasse heißt Homo Sapiens.

Nachtrag zur Vermeidung von Missverständnissen: Wenn sich zum Beispiel Herr Müller zum Propagandisten für Erdogan gemacht hätte, dann hätte ich ihn auch aus der deutschen Nationalmannschaft geworfen. Leider repräsentiert diese Mannschaft dieses Land in den Köpfen von Millionen Menschen. Leider, weil ich selbst mit Fußball so richtig gar nichts an der Mütze habe…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *