Lied der Flüchtlinge

Die ersten Menschen lebten in Afrika.

Die Naturwissenschaften von der Astronomie bis zur Medizin kamen aus Arabien ins unterentwickelte Europa.

Der einzige Bereich, in dem Europa führend wurde, war die Produktion von Waffen.

Mit diesen Waffen meuchelten Sie die Ureinwohner Süd- und Nordamerikas.

Und mit diesen Waffen machten sie aus der Ersten Welt die Dritte Welt.

Jetzt heulen sie auf, über eine lächerliche Zahl von Flüchtlingen – weit weniger, als sie zu Knechten und Sklaven machten – und immer noch machen.

Der Tag ist nicht fern, bis die nächste große Völkerwanderung den Menschen hier bei uns klar machen wird, was die hemmungslose, jahrhundertelange Ausbeutung der „Dritten Welt“ bedeuten kann.

Ich habe Brechts Fassung des Liedes der Kommunarden für die Flüchtlinge umgeschrieben (nein, ich will mich nicht mit Bertolt Brecht vergleichen, aber besser konnte ich es halt nicht):

Lied der Flüchtlinge

In Erwägung unserer Schwäche, machte unserer
Land euch reich, so dass wir hungern solln.

Jetzt kommen wir in euer Land,
in Erwägung, dass wir nicht mehr hungern wolln.

In Erwägung, dass ihr uns dann eben,
mit Gewehren, Bomben und Kanonen droht,
haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
mehr zu fürchten als den Tod.

In Erwägung, ihr gebt uns nur schlechte Schiffe,
damit wir im Mittelmeer ertrinken solln.
Wer überlebt, wird nie vergessen,
dass ihr nicht wolltet, dass wir alle essen solln.

In Erwägung, dass ihr uns dann eben,
in Lager sperrt und mit Stacheldraht bedroht,
haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
mehr zu fürchten als den Tod.

In Erwägung, dass ihr Zäune baut,
und Waffen nutzt, die uns noch stoppen solln,
Haben wir beschlossen, eure Zäune einzureißen,
und 
das Essen uns zu holen, das wir wolln.

In Erwägung, dass ihr uns zurück
in Leid und Hunger schicken wollt,

haben wir beschlossen, euch dort hin zu schicken
weil ihr Leiden, Bomben, Hunger sicher mal erleben wollt.

Idee: Bertolt Brecht, Lied der Kommunarden
Aktualisierte Fassung, Lied der Flüchtlinge: Karl-Heinz Twele

Wer hat uns verraten – Gewerkschaften und Sozialdemokraten

2014 war ich nach einem Unfall vier Wochen im Krankenhaus. In so einer langen Zeit kommt man auch mit dem Pflegepersonal ins Gespräch. Einhellige Kritik: Zu wenig Personal und zu wenig Geld.

Ich sprach mit zwei Krankenschwestern über Streik und Gewerkschaft. Das Ergebnis war ernüchternd. Der Tenor: Es ist doch hier nur jede/r Dritte in der Gewerkschaft – und bei den Tarifverhandlungen kommen doch immer nur lächerliche Beträge heraus.

Ver.di-Chef Bsirske  bekam heute das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro (nicht einmal, sondern auf Dauer), das war die Forderung. Das wären in drei Jahren 18 Prozent und mindestens 200 Euro im Monat, also in drei Jahren 7200 Euro gewesen.

Das worüber der ver.di-Chef und Arbeiterverräter Frank Bsirske nun so grinst und als Erfolg verkauft: Rund 7,5 Prozent verteilt auf drei Jahre anstelle der 6 Prozent, die einmal vereinbart ab sofort jeden Monat fällig wären. Und nun? Für diejenigen, die besonders schlecht bezahlt werden, einmal 250 Euro und dann wieder den Hungerlohn. Und nicht, wie gefordert, 200 Euro mehr im Monat, für immer, jeden Monat.

ver.di hat seine Mitglieder wieder belogen und betrogen. Und ganz vorneweg SPD-Mann und Gewerkschaftsboss Frank Bsirske.

Christel Kelm aus dem Schuldienst entlassen!

Irgendwie sind die Proteste immer ziemlich leise, wenn es um das Thema „Inklusion“. Inklusion, das bedeutet nichts anderes, als gemeinsamen Schulunterricht für nicht-behinderte und behinderte Kinder.

Christel Kelm ist die Direktorin eines Gymnasiums im Bremer Stadtteil Horn. Die Schule galt bisher als so richtig toll, weil man dort neben dem Abitur auch das französische Baccalaureat machen kann, Schülerreisen nach China und so Manches mehr.

Jetzt aber glaubt Schulleiterin Kelm – wie einst, na, wer, vor ihr – dass Behinderte Menschen nicht das Recht hätten, an ihrem Bildungsinstitut unterrichtet zu werden – entgegen der entsprechenden UN-Konvention zu deren Unterzeichnern auch Deutschland gehört.

Er gab ein Gespräch mit der Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan – das, wie auch anderes möglich, denn eine Deutsche Landessenatorin kann ja schlechterdings keine Un-Konvention außer Kraft setzen – ohne Ergebnis  blieb.

Und was tut die ehrenwerte Christel Kelm: Sie klagt gegen ihren Dienstherrn, um ihre Bessermenschen-Denke vor Gericht durchzusetzen.

Spätestens jetzt hätte Senatorin Claudia Bogedan diese menschenfeindliche Schulleiterin aus dem Schuldienst entlassen oder mindestens bis zu einem höchstrichterlichen Urteil suspendieren müssen.

Der Skandal: Die Senatorin (SPD) hat es nicht getan. Wie groß muss ihre Angst vor der AfD sein…

An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.
Erich Kästner

Raus mit der CSU aus der Bundesregierung

Seehofer profiliert sich als asozialer Scharfmacher, faselt von „Zuzug in unsere Sozialsysteme“. Schön vergessen? Das ist eine uralte Propaganda gegen Flüchtlinge der nun auch laut Bundesverfassungsgericht verfassungsfeindlichen NPD:

Wenn Merkel noch Charakter hat dann muss sie die Koalition mit der CSU aufkündigen.

Das wäre ja auch kein Problem: Statt CDU, SPD und CSU könnten ja auch CDU, SPD und Grüne regieren…

Gesetzliche Krankenkassen: Massenmörder gehören vor Gericht

„Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen alles, was medizinisch notwendig ist“ – mit diesem Spruch werden wir seit Jahren eingelullt.

Jetzt tragen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Schuld am Tod von etwa 1000 Menschen in Deutschland – die Kassen haben nur den in dieser Saison weitgehend unwirksamen 3-Komponenten-Impfstoff bezahlt und die Patienten haben diesen Verbrechern vertraut. Tatsächlich starben etwa 75 Prozent der Grippetoten an einem vierten Virusstamm – für den es zwar einen Impfstofstoffen gibt, den die Krankenkassen aber nicht bezahlt haben, obwohl  sie das Problem kannten.

„Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen alles, was medizinisch notwendig ist“ – viele Kranke, die an dieses Märchen glaubten, sind jetzt tot. Opfer der Krankenkassen.

Erst heute war überall die Meldung zu lesen, dass die gesetzlichen Krankenkassen den 4-Komponenten-Impfstoff bezahlen werden – ab der nächsten Grippesaison. Das ist gut, gibt aber den Toten ihr gestohlenes Leben nicht zurück.

aufschreiber.com ruf Euch alle auf: Fordert mit uns, dass alle Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden. Wegen Mordes. Denn Menschen einfach sterben zu lassen, um Geld zu sparen, ist ein niederer Beweggrund – und Heimtücke ist es auch.

Wir danken den Antifa-Helden von Schweringen

In luftiger Höhe schlugen sie zu, nahmen die furchtbare Entscheidung des „Kapellenvorstands“ nicht hin.

Sie kletterten in den Glockenturm und flexten die Schande weg, von der Glocke: Ein Hakenkreuz und Nazisprüche. Die Glocke war einst ein Geschenk der Nazis. Und der Vorstand der niedersächsischen Gemeinde entschied gegen den Widerstand des Pfarrers und der evangelischen Landeskirche, dass die Hitlerglocke an ihrem Platz bleiben sollte.

Jetzt wurde die Glocke in einer nächtlichen Aktion gesäubert – von Tauben- und Nazidreck.

aufschreiber.com dankt den Antifa-Helden von Schweringen.

Die schrecklichen Sprüche des schrecklichen Olaf Scholz

Ein deutscher Finanzminister sei immer ein deutscher Finanzminister, egal welcher Partei er angehöre, hat er sinngemäß gesagt, der Pseudo-Sozialdemokrat Olaf Scholz (der ist jetzt der neue Schäuble).

Der ehemalige griechische Finanzminister Yannis Varoufakis hat das treffend kommentiert:

„Ich vermisse jetzt schon Wolfgang Schäuble. Der hat wenigstens nicht vorgegeben, ein Sozialdemokrat zu sein.“

Den entscheidenden zweiten Satz hat das ZDF in der Nachrichtensendung „heute“ bei der Übersetzung des englischen Originaltextes leider „vergessen“ – man könnte auch sagen, den Zuschauern unterschlagen…

aufschreiber-Entschuldigug – Michael Müller fordert: Weg mit Hartz IV

Zugegeben, das gab es noch nie: aufschreiber.com und ich ganz persönlich bitte um Entschuldigung für eine Fehleinschätzung bei dem Berliner Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Grund: Ich habe ihn als politisch nicht ernst zu nehmenden, kleinen Beamtentyp eingeschätzt. Er hat jetzt das Gegenteil bewiesen.

Ob nun sein Timing gut war oder er seine Ideen besser während der Koalitionsverhandlungen auf den Tisch gelegt hätte – eine müßige Diskussion. Er hat sie auf den Tisch gelegt im Gegensatz zu allen anderen – inklusive der Linken.

Die Forderung von Michael Müller: Abschaffung von Hartz IV, stattdessen für Arbeitslose das Angebot eines Grundeinkommens mindestens in Höhe des Mindestlohns. 1200 Euro netto sollen sie bekommen für voll sozialversicherungspflichtige Jobs im sozialen Bereich. Beispiele: Hausmeisterarbeiten in Schulen, Betreuung von Kindern, Senioren oder Flüchtlingen oder die Leitung von Kursen in Sportvereinen. Es handelt sich überwiegend um Arbeiten, für die eigentlich Kommunen, Länder und der Bund zuständig wären, die aber derzeit von Ehrenamtlern ausgeübt werden.

Das die CDU dagegen pöbelt, verwundert nicht, dass die Grünen mäkeln auch nicht. Ihre Begründung: Nur Arbeitslose sollen in den Genuss Grundeinkommens nach Müllers Vorschlägen kommen, sondern nur Arbeitslose.

Natürlich kann man noch einiges Positives drauf satteln, zum Beispiel das Grundeinkommen in gleicher Höhe auch für Rentner. Aber immerhin: Müllers Ideen sind das beste und Realistischste, was ich seit Jahren gehört habe.

Sorry, Michael Müller, ich habe Sie unterschätzt. aufschreiber.com unterstützt Ihre Initiative.

Spahn, Hartz IV und eine schwachsinnige Forderung

Der rechte Jens Spahn, Neu-Gesundheitsminister und CDU-Provokateur vom Dienst, will sich mit einer Kritikerin mit Namen Sandra S. treffen. Der neoliberale Schwätzer hatte behauptet, mit Hartz IV sei niemand arm.

Und nun der Schwachsinn: Die Forderung, Spahn solle doch mal einen Monat von Hartz IV, damit der merkt, was Armut ist.

Warum das Schwachsinn ist? Ganz einfach: Jeder kann mal einen Monat von Hartz IV leben. In der Zeit braucht er kein neues Auto (falls seines kaputt geht, kommt er auch mal für  vier Wochen ohne aus), keine neue Waschmaschine (es sind schon viele erfroren, aber keiner ist erstunken), keine Kleidung (sonst ist der Besuch einer Kleiderkammer für den 4-Wochen-Hartzer eher ein Abenteuerausflug als eine Pein) und vom Hartz IV Satz kann man auch genug zu essen kaufen (oder, wenn man gut essen will, die vier Wochen nutzen, um etwas abzuspecken – z. B. Heilfasten). Und beim Besuch im Jobcenter kann er ja beweisen, dass er ab nächsten Monat ja wieder einen Job hat.

Und wenn der eine Monat um ist, das weiß man ja vorher, darf es auch gerne wieder ein Nobelrestaurant für die politische Dreckschleuder Jens Spahn mit 15 000 Euro Staatsknete pro Monat sein.

Also, Sandra S. und andere ähnlich kluge Menschen (den blöden Vorschlag „Der soll doch mal selbst einen Momat von Hartz IV leben“ gibt es ja immer wieder) können nur hoffen, dass Spahn nicht auf ihre Forderung eingeht – oder sich gleich beim Bundespresseamt als Propaganda-Spezialisten bewerben.